Die Münchner Sopranistin Anna-Maria Palii  erhielt früh ersten Klavier-, Violin- und Gesangunterricht. Nach dem Abitur studierte sie die Fächer Pädagogik, Psychologie und Musikpädagogik an der Universität Bamberg. Ihre Ausbildung im Fach Gesang erhielt sie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Elena Pankratova und KS Christiane Iven.  2018 schloss sie den Master of Arts "Mit Auszeichnung" ab. 

Seit Sommer 2016 ist Anna-Maria Palii zudem als Sopranistin im Chor des Bayerischen Rundfunks tätig. Zusammen mit diesem preisgekrönten Spitzenensemble war sie bisher u.A. bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musikfestival, den Rencontres Musicales Internationales d'Evian, am Royal Operahouse Mascat, sowie in allen großen Konzertsälen Europas zu Gast. Musikalisch profitierte sie von der Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir John Elliot Gardiner, Yannik Nezet-Seguin, Ricardo Muti, Christoph Eschenbach, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Zubin Mehta und Kent Nagano. 

 Sie erhielt musikalische Impulse von Julie Kaufmann und Edith Wiens, ergänzend besuchte Sie außerdem Meisterkurse bei  Thomas Hampson, Thomas Quasthoff, Jan Philip Schulze, Robert Holl, Joshua Rifkin, Brigitte Fassbänder, Hedwig Fassbender, James Baillieu und Caroline Dowdle. 

Anna-Maria Palii ist Britten-Pears Young Artist, Stipendiatin des Rotary Clubs, der Irmler-Stiftung der Universität Bamberg, der Bayerischen Singakademie, des "Mirjam Helin International Singing Competition" Helsinki und der Verbier Festival Academy.  

Zahlreiche Engagements führten sie  u.a. als  Susanna (Le Nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Lucy ( The Telephone) und Flora (The Turn of the Screw) an das  MumuTh Graz, als V. Magd ( Elektra) zum Verbier Festival ,  sowie als  Ännchen (Der Freischütz)   zum Ring Award Festival. Ihr Konzertrepertoire umfasst einige Werke von Bach (Johannes-Passion, Weihnachtsoratorium, Matthäuspassion, zahlreiche Kantaten), Haydn (Die Schöpfung), Mozart (C-Moll Messe, Exsultate Jubilate, Krönungsmesse), sowie Werke von Schubert, Dvorak, Rossini, Händel, Mendelssohn und anderen. Sie arbeitete zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Concerto Köln, der Akademie für alte Musik Berlin, dem Verbier Festival Orchester, dem Münchner Kammerorchester, dem oenm und dem Münchner Rundfunkorchester. Solistische Verpflichtungen  führten sie bisher zum Verbier Festival, zu den Internationalen Händel Festspielen Halle, in den Münchner Herkulessaal, an das Prinzregententheater München, an das Haus für Musik und Musiktheater Graz, Musiikkitalo Helsinki, ins Arnold Schönberg Center Wien, sowie an Podien in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien, Polen, Belgien und der Schweiz. 2019 übernahm sie mit dem Sopranpart in Arvo Pärts Werk "Miserere" und debütierte mit diesem Werk solistisch bei den Salzburger Festspielen. 

Die Sopranistin arbeitete solistisch mit Dirigenten wie Peter Dijkstra, Bernhard Steiner, Yuval Weinberg, Wolfgang Wengenroth, Johannes Prinz, Howard Arman,  Mariss Jansons, Matthias Pintscher, Emilio Pomarico und Esa-Pekka Salonen zusammen.